Freiwillige pflegen Bauerngarten Helte

Narzissen läuten Frühling ein

Freiwillige pflegen Bauerngarten in Helte

Meppen. Blühende Narzissen prägen zurzeit das Bild vieler Gärten im Emsland. Wer mit dem Auto von Meppen kommend durch Helte fährt, entdeckt die Frühlingsboten auch im dortigen Bauerngarten.

„Jetzt schon blüht der zweite Durchlauf mit doppelter Menge, wir sind richtig stolz und freuen uns über unseren ganz persönlichen Helter Frühling“, erzählt Elsa Roes, eine von vielen freiwilligen Helfern, die sich um den Bauerngarten der Ortschaft kümmern. Zusammen mit Hedwig und Willi Schulte, Gisela Göpfert, Berna und Willi Hoch, Kristina Schröder, Grete Feldhuis, Anne Schepers, Agnes Jansen, Marianne Otten und Marlies Röckers hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, den Bauerngarten zu pflegen und zu verschönern.

Typisch für einen Bauerngarten
Der 2000 Quadratmeter große Bereich ist von einer Buchenhecke umgeben und in verschiedene Parzellen aufgeteilt. Diverse Gemüse- und Pflanzensorten, Heil- und Gewürzkräuter, Blumen- und Beerensträucher wachsen dort – dank der vielen Helfer – prächtig. Am Ende des Gartens befindet sich eine Streuobstwiese. Auch das sei typisch für einen echten Bauerngarten. 2008 wurde er angelegt „zur Förderung der Dorfgemeinschaft“, sagt Roes. Er solle ein Treffpunkt für Jung und Alt sein, ein Ort, an dem man zusammenkommt.

Immer wieder dienstags
Jeden Dienstag treffen sich hier Männer und Frauen, um anfallende Arbeiten zu erledigen. Im Moment werden Zwiebeln gesetzt, Kartoffeln gepflanzt, Beete gereinigt, Unkraut gejätet. „Wir bringen einfach alles auf Vordermann“, bringt es die 84-jährige Grete Feldhuis auf den Punkt. Demnächst stehe die Pflege der Hecke an. Die Arbeiten verteilen sich über die gesamte Gartensaison und nicht immer stehen Pflanzen und Co. im Vordergrund.
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In freudiger Erwartung
Die Ehrenamtlichen erwarten die Anlieferung einer vier Meter langen Bank, die ihren Platz im Außenbereich finden soll. „Auch die Bänke werden erneuert und natürlich mitgepflegt“, sagt Roes. „Wir freuen uns, wenn bald alles blüht und wir von der Bank aus auf unseren Garten schauen können“. Dann verkaufen die freiwilligen Helfer auch wieder Zucchini, Mangold, Rhabarber, Erbsen, Kürbisse, Salate und verschiedene Beeren an Interessierte. „Wir machen hier richtig bio“, meint Roes und betont: „Alles wird mit Naturdünger gedüngt, es ist schließlich ein richtiger Bauerngarten.“

(Meppener Tagespost 22.04.2016)

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