Helte – einen Besuch wert!

Helte – Auch bei Schnee einen Besuch wert!

(sh) Helte liegt im Osten Meppens und verfügt über eine Fläche von etwa 12,12 km². Doch das Dorf hieß nicht immer so. Im Mittelalter nannten die Menschen Helte  auch „Hielde“, noch früher wurde die Gemeinde „Nallithe“ genannt. Hielde bedeutet soviel wie „das auf dem Sandrücken liegende“. Nallithe enthält das Grundwort „lithi“, das „abhängendes, abfallendes Gelände“ bedeutet. Die vier Siedlungen Hofe, Kamphaus, Lammersfelde und Steltenberge bildeten später die Gemeinde Helte. Der Ortskern wurde damals schlicht als Dörpe bezeichnet. Im Jahr 1938 wurde die erste befestigte Straße von Helte nach Bokeloh gebaut, in den 1950er Jahren wurden weitere Straßen errichtet, so Straßen nach Lehrte, Teglingen, Bawinkel und Meppen. Im Rahmen der Eingemeindung 1974 wurde auch die zuvor selbstständige Gemeinde Helte zu einem Teil der Stadt Meppen und gehört bis heute dazu. Obgleich Helte ein recht beschaulicher Ortsteil ist, gibt es hier doch einiges zu entdecken. Im Sommer lädt der bunte Bauerngarten mit seinen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein.

Auch das Gebäude der katholischen Volksschule sowie das nahe gelegene ehemalige Spritzenhaus und der Glockenturm sind einen Blick wert und wirken in schneebedeckter Kälte sogar ein wenig romantisch. Wer sich nach einem Spaziergang oder einem kleinen Wanderung zu dieser Jahreszeit wieder aufwärmen möchte, kann dies bei gutbürgerlicher Küche im alten Waldgasthof Röckers tun. Das urige Fachwerkhaus bietet im Sommer auch ein Gartencafé und einen Spielplatz, damit die Kinder toben und die Erwachsenen die natürliche und gastliche Atmosphäre genießen können.

(aus: Der Meppener – Ausgabe 89 Februar 2016)

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